John Rutter (*1945) ist ein britischer Komponist und Dirigent, der für seine
Chorwerke und geistlichen Kompositionen bekannt ist. Er hat zahlreiche
Werke geschrieben und ist insbesondere für seine Arbeit mit dem Cambridge
Singers bekannt.
Rutters "Suite antique" ist ein Werk, das speziell für eine Aufführung mit dem
Flötisten Duke Dobing und den „London Baroque Soloists“ beim Cookham
Festival 1979 komponiert wurde. Die Suite ist in der Tradition und für die
Besetzung von Johann Sebastian Bachs fünftem „Brandenburgischen
Konzert“ geschrieben. Sie entführt uns in die Welt der Barockmusik. Mit ihrer
eleganten Verbindung von klassischen Formen und modernen Elementen ist
diese Suite ein Meisterwerk der britischen Musikszene.
Das Prelude eröffnet die Suite mit einer lebendigen und fröhlichen
Atmosphäre. Die Flöte und die Streicher tanzen miteinander und schaffen eine
Leichtigkeit, die den Hörer sofort in den Bann zieht. Die Musik ist geprägt von
einer gewissen Unbeschwertheit und Freude, die typisch für die Barockzeit ist.
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Pietro Locatelli (1695-1764) war ein italienischer Violinist und Komponist des
Barock und Schüler von Arcangelo Corelli. Sein Stil wurde von der
italienischen und französischen Musiktradition beeinflusst. Er war bekannt für
seine technischen Fähigkeiten auf der Violine und seine Kompositionen, die
oft komplexe und innovative Elemente enthielten. Seine Musik ist geprägt von
der Leidenschaft und Expressivität, die typisch für die Barockzeit war. Dies
zeigt er auch im Concerto Grosso Op. 1 No. 9.
Der erste Satz, Allegro, ist ein Feuerwerk an Energie und Leidenschaft, das die
Zuhörer von Anfang an in den Bann zieht. Die Solisten und das Orchester tanzen miteinander in einem komplexen Rhythmus, der die technische Brillanz
und die musikalische Ausdruckskraft der Musiker unter Beweis stellt. Locatellis
Musik begeistert die Zuhörer und bewegt sie so, dass sie sich auch wunderbar
in ein breitgefächertes Konzertprogramm integriert.
… Die Aria ist ein sanftes und lyrisches Stück, das die Schönheit der
menschlichen Stimme in den Instrumenten widerspiegelt. Die Melodie fließt
wie ein ruhiger Fluss und schafft eine Atmosphäre der Ruhe und Besinnung.
Der Satz ist ein Moment der Stille und Kontemplation innerhalb der Suite.
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Justin Hurwitz (*1985) ist ein US-amerikanischer Komponist, der vor allem für seine Filmmusik bekannt ist, darunter die Werke zu „La La Land“. Docking Waltz stammt aus der Filmmusik zu „First Man“ und ist ein Walzer mit einem schwebenden, fast schwerelosen Charakter. Der Dreiertakt vermittelt Bewegung und Eleganz, die harmonisch mit Spannung und Erwartung spielen – passend zu den Szenen des Films, in denen Raumschiffe präzise manövrieren. Hurwitz kombiniert walzerartige Rhythmen mit modernen Klangfarben und orchestralen Effekten, sodass die Musik zugleich vertraut und futuristisch wirkt. Das Stück strahlt eine gewisse Leichtigkeit aus, obwohl es inhaltlich mit dem Thema Raumfahrt und Präzision verbunden ist. Durch das subtile Spiel von Rhythmus und Harmonie erzeugt Hurwitz eine musikalische Spannung, die den Zuhörer in den Moment hineinzieht und das Gefühl des Schwebens und der filigranen Balance hörbar macht – eine Mischung aus Eleganz, Dynamik und filmischer Imagination.
… Rutters Schlusssatz ist ein fröhliches und lebendiges Stück, das die Suite mit einer Note der Freude und des Feierns abschließt. Die Musik ist geprägt von einer gewissen Leichtigkeit und Unbeschwertheit, die den Hörer zum Lächeln bringt. Die Chanson ist ein gelungener Abschluss der Suite und vermag es einen nachhaltigen Eindruck beim Publikum zu hinterlassen.
Gabriele Haunz, Sara Ribeiro, Maike Kraus, Heike Leuenberger, Lisa Braun
Seweryn Noga, Clemens Nitschke
Elisabeth Wäschle, Lucas Götz, Matthias Wodsak
Viviane Spannbauer, Lena Gollbach, Lisanne Knapp
Alexander Weiß, Franziska Graf, Aska Shima
Marc Neininger
Ruben Ade
Yuhmu Shima, Felix Lehmann, Jan Leidoldt
Magnus Götz